Besuch Brandhaus Feuerwehrschule Würzburg

Schnelle Hilfe im Brandfall ist wichtig. Sei es zur Personenrettung oder zur Brandbekämpfung. Damit jeder Handgriff sitzt, sind regelmäßige Übungen und ein Muss. Neben zahlreichen Übungen am Standort sind auch Fortbildungslehrgänge wichtig, wie der Besuch des Brandhauses bei der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg.

Dort konnte bei einem zweitägigen Kurs unter realitätsnahen Bedingungen das richtige Verhalten im Ernstfall geprobt werden. Simuliert wurden unter anderem ein Wohnungsbrand mit zweifacher Personenrettung, sowie richtige Fettbrand-Bekämpfung. Desweiteren wurden Szenarien wie ein PKW-Brand in einer Werkstatt mit Gasflaschen und ein Kellerbrand mit Personenrettung geübt.

Zwei unserer Kammeraden nahmen an diesem Lehrgang erfolgreich teil und sind nun noch besser für den Einsatz gerüstet. Zum Abschluss des Besuches in Würzburg stand noch die Besichtigung der 2016 eröffneten Übungshalle auf dem Plan. Alleine diese war den weiten Weg allemal wert.

Nach „gold-rot“ ist noch lange nicht Schluss! Herbstübung 2018

Die alljährliche Herbstübung der Aktiven bis 65, beinhaltete wieder interessante Übungsthemen und neueste Infos über den Neubau des Gerätehauses.

Übungsthemen waren diesjährig  „alternative Antriebe“ und der feuerwehrtechnische Umgang mit Photovoltaik-Anlagen. Emanuel Löchl (FF Greding) stellte uns an zwei Fahrzeugen verschiedene Antriebe vor – Elektromobilität und einen umgerüsteten Benziner auf Autogas. Die Teilnehmer waren sehr interessiert an der allgemeinen Funktionsweise und natürlich auch mit dem Umgang solcher Fahrzeuge bei einem Brand oder einem Verkehrsunfall.

Ebenso lehrreich war der zweite Übungsabschnitt, erklärt durch H. Thanner (FF Eysölden). Hier ging es um den Umgang und der Funktionsweise von Photovoltaikanlagen. In diesem Zuge wurde gleich der Sicherheitsabstand zu elektrischen Anlagen beim Löschvorgang geübt.

Vor der schon fast traditionellen Brotzeit erzählte Bauunternehmer A. Wolfrum noch über den Baufortschritt unseres neuen Gerätehauses.

Nach der Übung bedankte sich Kommandant Theo Hiemer noch bei Hans Thanner und Emanuel Löchl, für die interessante Übung und übergab jeden noch ein kleines Geschenk.

Ein weiterer Dank geht an die Firma N-ergie die ein E-Fahrzeug zur Verfügung gestellt hat.

Objektübung | Zimmerbrand, Person in Gefahr

Auch im August wurde fleißig geübt. Zusammen mit der Feuerwehr Greding probten wir den Ernstfall. Kritischer Wohnungsbrand im 1. OG – Person in Gefahr. Unter Atemschutz machten sich die Trupps auf die vermisste Übungspuppe zu finden. Dabei gilt es die Räume sehr strukturiert zu durchsuchen. Ebenso wichtig ist der ständige Funkkontakt zum verantwortlichen Gruppenführer, denn bei einem Atemschutznotfall kann der Sicherungstrupp die Suche des verunfallten Trupps leichter lokalisieren. Der zweite Rettungsweg, den unser Sicherungstrupp bei so einem Notfall benutzen könnte, wurde in diesem Übungsszenario mit einer Steckleiter am Balkon geübt. Nachdem die vermisste „Person“ gefunden war, wurde das Stockwerk noch mittels Überdrucklüfter „rauchfrei“ gemacht.

Objektübungen fördern die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren und lassen die Realität ziemlich nah an die Übung herankommen.

Ein Dank geht noch an den Besitzer, der das derzeit leerstehende Haus immer gerne zur Verfügung stellt.

Berufsfeuerwehrtag 2018

Am heutigen Tag fand unser Berufsfeuerwehrtag 2018 der Jugendfeuerwehr statt.
Unter anderem wurden Einsatzszenarien wie der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes am Hofberg simuliert. Hierzu wurde mit Unterstützung der Feuerwehr aus Kleinnottersdorf eine Schlauchstrecke mit einem Höhenunterschied von gut 20m aufgebaut.
Nach einer kurzen Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen ließ der nächste Einsatz nicht lange auf sich warten…
Diesmal mussten unsere Feuerwehranwärter den Brand eines Holzhäuschen auf einer Wiese unter Kontrolle bringen.

Zum Abschluss des Tages wurde noch eine Demonstrations-Übung von den Feuerwehren aus Obermässing, Greding und Offenbau gezeigt. Hierzu war die gesamte Bevölkerung des Dorfes eingeladen. Thema der Übung war die Abwicklung eines Gefahrgut-Einsatzes.

Objektübung | landwirtschaftl. Anwesen Viehhausen

Am gestrigen Samstag stand eine Objekt Übung „Brand“, zusammen mit den Feuerwehren Kleinnottersdorf-Viehhausen und der Feuerwehr Österberg an.

Es wurde ein Brand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle angenommen. Die Feuerwehren Österberg und Kleinottersdorf-Viehhausen waren für die Wasserversorgung, die Verkehrsabsicherung, sowie für den Außenangriff zuständig. Die Feuerwehr Obermässing unterstützte beim Außenangriff und stellte zwei Atemschutztrupps für den Innenangriff.

Wichtige Bestandteile waren nicht nur die Zusammenarbeit der drei Wehren, sowie die gemeinsame Brandbekämpfung, sondern auch um zu testen, ob eine ausreichende Wasserversorgung nach Umbaumaßnahmen noch gegeben ist.

Nach der Übung gab es noch eine kleine Brotzeit in unserem Gerätehaus.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Österberg und Kleinnottersdorf-Viehhausen, sowie bei dem Besitzer des Anwesens.

Fahrsicherheitstraining mit Feuerwehrfahrzeugen | ADAC Schlüsselfeld

Am Sonntagmorgen machten sich zwei Kameraden mit unserem Tragkraftspritzenfahrzeug auf nach Schlüsselfeld zum Fahrsicherheitstraining beim ADAC.

Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz zu fahren, bedeutet fahren zu jeder Tages- und Nachtzeit und in höchsten Stresssituationen. Deshalb sind Trainings und Bewegungsfahrten für die Fahrsicherheit enorm wichtig.

Nach kurzer theoretischer Einweisung, des speziell für Einsatzfahrzeuge gestalteten Trainings, ging es auch schon zur Sache. Beginnend mit anfänglich einfachen Slalom-Übungen wurde sich langsam gesteigert – Doch auch hier verhalfen die Tipps des Trainers über Funk zu immer größeren Fahrerfolg!

Im Laufe des Tages folgten dann Bremstests auf trockener, einseitig nasser, und auf vollständig nasser Fahrbahn. Natürlich wurde auch das Ausweichen von Hindernissen auf gerader Strecke sowie in Kurven geübt. Wenn das Fahrzeug über- oder untersteuerte war großes Können am Lenkrad gefragt!

 

Objektübung: Simulierter Unfall mit Ammoniak in der Molkerei Thalmässing

Zeitungsausschnitt vom 23.11.2016 (Hilpoltsteiner Kurier)

Realistisches Szenario – Übung mit 100 Einsatzkräften simuliert Unfall mit Ammoniak in der Molkerei Thalmässing

 

Thalmässing (HK) Über 100 Einsatzkräfte haben am Montagabend in der Thalmässinger Molkerei gemeindeübergreifend den Ernstfall geprobt.

Ein gespenstisches Bild bot sich den Zuschauern: Aus jeder Richtung fuhren Feuerwehrautos nach Thalmässing zu den Goldmilch-Werken. Allerdings mussten sie weder einen Brand löschen noch war eine echte technische Hilfeleistung nötig. Aber um für diese beiden Fälle gerüstet zu sein, hatten die Verantwortlichen der Feuerwehr eine groß angelegte Übung angesetzt. Die drei Nebelmaschinen, die in den Gebäuden liefen, sowie verschiedene Blitzer und Leuchten sorgten für ein realistisches Szenario.

„Brand einer Lagerhalle“, so hieß das ursprüngliche Einsatzstichwort für die Feuerwehren. Schon bei der ersten Lageerkundung erfuhr Sebastian Schneider, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thalmässing, der auch als Einsatzleiter fungierte, dass im Gebäude der Goldmilch-Werke vier Personen vermisst werden. In einem anderen Teil des Gebäudes trat außerdem Ammoniak aus. Dieses farblose Gas nicht so stark stechend, reizt sofort die Augen und kann zum Erstickungstod führen.

Eingeteilt in mehrere Abschnitte gingen die Feuerwehrleute aus Thalmässing, Eysölden, Offenbau, Greding und Obermässing mit Unterstützung der „UG-ÖEL“ (Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung) bei dieser Großübung vor und arbeiteten verschiedene Aufträge ab: Sie suchten nach Vermissten, bekämpften den Brand und kümmerten sich um den Austritt des Ammoniakgases.

Die Feuerehren Obermässing und Offenbau stellten die „Dispo-Gruppe Dekon“, die im Ernstfall für die Dekontamination von Einsatzkräften und Zivilpersonen zuständig ist. Um die Anzüge aller Hilfskräfte, die mit Giftstoffen in Berührung gekommen sind, zu reinigen, wurde eine spezielle Dekondusche und Folien vorbereitet.

„Es ist sehr viel Personal nötig, um ein solches Szenario abarbeiten zu können“ resümierte Einsatzleiter Sebastian Schneider nach getaner Arbeit. Im Ernstfall wären zusätzlich zu den Feuerwehrleuten auch das BRK, THW, Polizei und weitere Feuerwehren mit Atemschutz beziehungsweise den verschiedenen Dispo-Gruppen wie „Warnen“ oder „Messen“ vor Ort, erklärte Schneider. In seinem Schlusswort bedankte sich Sebastian Schneider nicht nur bei allen teilnehmenden Feuerwehrkameraden und den Führungskräften, sondern auch bei den Verantwortlichen der Goldmilch-Werke. Die haben wegen Wartungsarbeiten ihre Gebäude zur Verfügung gestellt und somit eine realistische Übung möglich gemacht.

Von Julian Karch

Objektübung Sägewerk mit Anwesen

Am Samstag, den 17. September machten sich die Feuerwehren Greding, Obermässing, Freystadt, Höfen, Burggriesbach und Lauterbach, sowie der Rettungsdienst auf zu einer Objektübung. Das Übungsobjekt war das landwirtschaftliche Anwesen und Sägewerk Rotheneichmühle zwischen Obermässing (RH) und Schmellnricht (NM).

Es wurde das Einsatzszenario: „Vollbrand Kuhstall“ geübt. Schwerpunkt der Übung ware die Beschaffung weiteren Löschwassers, welche nur sehr begrenzt zur Verfügung stand. Aus diesem Grund musste eine Schlauchstrecke mit mehreren Pumpen, ausgehend von Schmellnricht, aufgebaut werden. Ebenso im Vordergrund stand die Kommunikation über den neuen Digitalfunk, da die beteiligten Wehren aus dem Landkreis Neumarkt und auch aus dem Landkreis Roth kamen.

Die erstanrückenden Wehren Obermässing und Burggriesbach begannen sofort mit den Löscharbeiten im Aussenangriff, sowie mit Innenangriff unter schweren Atemschutz. Zeitgleich begannen die Feuerwehren Höfen, Lauterbach, sowie der Schlauchwagen von Freystadt mit der Wasserversorgung über lange Schlauchstrecken von Schmellnricht aus. Zur provisorischen Löschwasserversorgung wurden ein Tanklöschfahrzeug aus Greding, sowie ein Löschgruppenfahrzeug aus Freystadt eingesetzt. Der Einsatzleitwagen aus Greding übernahm die örtliche Einsatzleitung.

Nachdem die Löscharbeiten, bei dem uns das Wetter mit vollem Einsatz zur Seite stand, im Gange waren, wurde ein Ausfall einer Pumpe in der Schlauchstrecke simuliert. Um auf so einen Fehler vorbereitet zu sein, wurde zwischen Schlauchstrecke und direkter Einsatzstelle ein Löschwasser – Faltbehälter aufgebaut. Durch den Einsatz eines solchen Puffers konnte das Löschwasser und die Sicherheit für den Inennangriff unter schweren Atemschutz sichergestellt werden.

Nach dem Aufräumen, bei dem alle fleißig mit anpackten, bedankten sich die Feuerwehrführungskräfte bei den über 60 Einsatzkräften für ihr Engagament. Bei einer kleinen Brotzeit wurden noch untereinander Eindrücke und Meinugen bezüglich dieser Übung ausgetauscht.